english  français  español  italiano  portuguese


Star des Monats

Steffen Hillig

Top-Wettkampf, Topergebnis, jedoch Hawaii-Quali ganz knapp verpasst

24. Subaru Ironman Canada / 3,8 km - 182 km - 42,2 km / 27.August 2006

Ein krachender Kanonenschlag schickte 7.00 Uhr ca. 2.500 Triathleten auf Strecke. Die Suche nach der optimalen Schwimmposition im Feld kostete einige Schläge. Nach 600 - 700 Metern hatte sich das Riesenfeld im 19° C kalten Okanagen Lake sortiert. Rhythmus aufnehmen und die Bojen nicht aus den Augen lassen. Die beiden Wendepunkte (zwei Hausboote) im Vierecks-Kurs waren nochmal kritisch und nun nur noch zurück. Nach 1:14 Std. war die Wechselzone erreicht, es warteten die "Strippers". Unermüdliche Helfer, die jedem willigen die Neo's vom Körper reißen.

Biketime: Auf den ersten 70 km konnte man es gut rollen lassen. Kurz unterbrochen vom Anstieg am McLean Creek, zog sich die Strecke entlang von Seen durch die eindrucksvolle Landschaft. Der 11 km lange Anstieg zum Richter Pass, trennte dann die ambitionierten Triathleten von den Finishern. Nach der rasenden Abfahrt, folgten acht lange Wellen. Endlos zog sich der Highway über diese Buckel hinweg. Hier kassierte ich auch meine Zeitstrafe. An einem leichten Anstieg war mein Abstand zum Vordermann zu gering. Die 5 statt 7 Meter bescherten mir 4 Strafminuten, abzusitzen in der Penalty-Box. Der letzte bedeutende Anstieg führte über 6 km zum Yellow Lake. Mit hohem Puls und letzten Ritzel kam ich oben an. Es folgte ein flaches Stück über einen Höhenrücken und eine lockernde Abfahrt zurück nach Penticton.

Der Marathon: Mittlerweile war die 30° C Marke deutlich überschritten. Die karge Landschaft bietet keinen Schutz vor der Sonne. Aus Penticton heraus verlief die Strecke relativ eben .... nur nicht überziehen! Ab km 16 begannen die zermürbenden Anstiege. 30 - 40 Höhenmeter auf kürzester Distanz waren mehrmals zu überwinden. Der Kopf glühte unter der Kappe und immer entlang

am Skaha Lake. Der Gedanke in diesen See zu springen war wunderbar. Ich peilte nun jede Verpflegungsstation an (jede Meile) und mit wiedererstärkten Kräften ging's zur Finish-Line. Nach 10:30:35 Std. kam ich auf Platz 123 ins Ziel (Leider Hawaii-Quali um 8 Minuten verpasst, 8 Slots in der TM 40-44). Im sich feiern sind die Amis ja die größten. Sie schlossen jedoch in ihre Freude auch alle Triathleten bis weit nach 24.00 Uhr mit ein.

 

 

   

Werden auch Sie Star des Monats

Senden Sie uns ihr Finisherfoto, ein kurzes Portrait und einen Erlebnisbericht von ihrem Wettkampf-Highlight und wir präsentieren Sie auf unserer Homepage.

... weiter

 

 

 

 

 

 

© finisher concepts  | Top