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Dritter Erfolg mit Streckenrekord
10.10.2011 - by Oliver Keck

Im Rennen der Herren lastete aus deutscher Sicht ein schier unmenschlicher Druck auf Andreas Raelert, der nach den Rängen 3 und 2 aus den Vorjahren und nach gigantischer Weltbestzeit in Roth 2011 endlich den Sack zumachen sollte. Aber erstens kommt es anders… Man kennt das ja. Beim Schwimmen zeigte einmal mehr Andy Potts (USA) wo der Hammer hängt und schob sein Bike rund zwei Minuten vor dem großen Rest aus der Wechselzone. Raelert, Craig Alexander (AUS), Andi Böcherer, Faris Al-Sultan, Chris Lieto (USA), Dirk Bockel (LUX) mischten alles munter mit, lediglich Timo Bracht verlor mal wieder den Anschluss. Er versuchte auf dem Rad alles, um die Spitzengruppe wieder einzuholen, aber es reichte bis zum zweiten Wechsel nur zu Rang 22. Aussie Craig Alexander, der souverän die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft für sich entschieden hatte und andeutete, dass er rechtzeitig in Fahrt kommen würde, zeigte dies ausgerechnet bei seiner bisher schwächsten Disziplin. Auf dem Rückweg nach der Wendemarke folgte er mit seinem Landsmann Luke McKenzie dem enteilten Chris Lieto und weder Raelert noch Al-Sultan können folgen. Vier Minuten sind schon eine Hausnummer die Alexander ihnen bis zum Parken ihrer fahrbaren Untersätze aufbrummt. Raelert zündet in den Laufschuhen direkt ein Feuerwerk und nimmt dem ebenfalls nicht bummelnden Australier, der bald die endgültige Führung inne hat, pro Meile zehn Sekunden ab. Der Vorsprung schmilzt auf 2:30 min, aber dann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Raelert hat alles riskiert und muss sich geschlagen geben. Aufgeben geistert durch seinen Gedanken, aber sein Bruder spricht ihm Mut zu. Der Australier Pete Jacobs legt den schnellsten Marathon aufs Parkett und schnappt sich Rang 2. Alexander wird von Krämpfen geplagt, kämpft sich aber durch und siegt mit neuem Streckenrekord (12 sec schneller!!!) in 8:03:56 h mit 4:15 min Vorsprung. Raelert sichert Rang 3 mit weiteren knapp zwei Minuten Rückstand. Dirk Bockel holt sich Rang 4 vor dem ebenfalls sehr stark laufenden Timo Bracht, der wohl an „Täglich grüßt das Murmeltier“ denken muss. Mit Rang 5 feiert er aber sein bestes Ergebnis auf Hawaii, Rang 7 krönt die gute Saison von Andi Böcherer und Faris Al-Sultan scheint seit nunmehr drei Jahren auf Rang 10 abonniert. Insgesamt ein aufregendes und denkwürdiges Rennen bei schwierigen äußeren Bedingungen.

Ergebnisse Profis Herren
1. Craig Alexander (AUS) 8:03:56 (51:56-4:24:05-2:44:03)
2. Pete Jacobs (AUS) 8:09:11 (51:38-4:31:03-2:42:29)
3. Andreas Raelert (GER) 8:11:07 (51:58-4:26:52-2:47:48)
4. Dirk Bockel (LUX) 8:12:58 (51:44-4:24:17-2:53:04)
5. Timo Bracht (GER) 8:20:12 (53:37-4:35:07-2:47:26)
6. Mike Aigroz (SUI) 8:21:07 (52:31-4:30:44-2:54:08)
7. Raynard Tissink (RSA) 8:22:15 (52:08-4:28:40-2:56:37)
8. Andreas Boecherer (GER) 8:23:19 (51:49-4:25:46-3:01:44)
9. Luke McKenzie (AUS) 8:25:42 (51:47-4:24:16-3:05:54)
10. Faris Al-Sultan (GER) 8:27:18 (51:55-4:29:32-3:01:41)

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Wellington wankte, fiel aber nicht
10.10.2011 - by Oliver Keck

Chrissie Wellington (GBR) hat trotz ihrer vor wenigen Wochen bei einem Radsturz erlittenen Verletzungen alle Zähne zusammengebissen und ihren vierten Erfolg beim Ironman Hawaii in 8:55:08 h gefeiert. Aber von der gefürchteten Dominanz der Britin war zunächst nicht viel zu sehen. Dafür sorgte ihre Landsfrau Julie Dibens, die zusammen mit der Schweizerin Karin Thürig auf der Radstrecke eine Zeit unter 4:45 h auf den Asphalt brannte und beim zweiten Wechsel einen Vorsprung von 11:05 min auf die Schweizerin Caroline Steffen für sich verbuchen kann. Mehr als eine viertel Stunde später kommt die Britin Leanda Cave zum Wechseln, über 21 Minuten müssen die Zuschauer auf Wellington warten. Aber Dibens wird von einer Fußverletzung im Vorfeld geplagt und so scheint ihre Taktik klar: fahren, als würde es kein Morgen geben und schauen, ob es gut geht. Aber nicht ihr Fuß quält sie auf der Marathonstrecke, sondern Krämpfe. Gehpausen unterbrechen ihren schleppenden Schritt und schließlich zollt sie der enormen Hitze nach 13 km Tribut und verabschiedet sich Richtung Krankenhaus. Nun macht sich die Schweizerin Steffen daran, die Führung zu übernehmen, aber von hinten eilt Wellington heran und Eingangs des berüchtigten Energy Labs ist es dann soweit – erneuter Wechsel an der Spitze. Wer aber nun dachte, das war es dann, hatte die Rechnung ohne Titelverteidigerin Miranda Carfrae (AUS) gemacht, die sich unerbittlich an Wellington heranschob. Erneut lieferte sie den schnellsten Marathon ab, aber Wellington überwand alle Schmerzen und siegte mit knapp drei Minuten Vorsprung. Den letzten Podestrang holte sich ihre Landsfrau Leanda Cave mit weiteren fünfeinhalb Minuten Rückstand. Die Schweizerinnen Caroline Steffen und Karin Thürig erreichen völlig am Ende hinter Rachel Joyce (GBR) die Ränge fünf und sechs, dahinter mit fröhlichem Grinsen im Gesicht feiert Sonja Tajsich dank hervorragendem Marathon mit dem siebten Rang ihr bestes Ergebnis auf Big Island.

Ergebnisse Profis Damen
1. Chrissie Wellington (GBR) 8:55:08 (1:01:03-4:56:53-2:52:41)
2. Mirinda Carfrae (USA) 8:57:57 (57:17-5:04:17-2:52:09)
3. Leanda Cave (USA) 9:03:29 (53:54-4:58:41-3:06:36)
4. Rachel Joyce (GBR) 9:06:57 (53:56-4:58:57-3:09:55)
5. Caroline Steffen (SUI) 9:07:32 (57:15-4:50:26-3:15:17)
6. Karin Thürig (SUI) 9:15:00 (1:12:19-4:44:20-3:13:31)
7. Sonja Tajsich (GER) 9:15:17 (1:06:57-4:58:55-3:04:47)
8. Heather Wurtele (CAN) 9:17:56 (58:43-4:59:10-3:15:29)
9. Caitlin Snow (USA) 9:18:11 (58:47 -5:20:57-2:53:51)
10. Virginia Berasategui (ESP) 9:19:52 (58:44-5:03:31-3:12:50)

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Radsport-Splitter
10.10.2011 - by Oliver Keck

Greg van Avermaet (BMC) heißt der diesjährige Sieger des Klassikers Paris-Tours über 230 km. Er setzte sich im Schlusssprint vor seinem von Krämpfen geplagten italienischen Mitausreißer Marco Marcato (Vanconsoleil) durch. Auf Rang 11 kam mit 48 sec Rückstand John Degenkolb (HTC-Highroad) als bester Deutscher ins Ziel. – Tony Martin (HTC-Highroad) hat mit dem Gesamtsieg bei Tour of Bejing seinen dritten Rundfahrtsieg 2011 unter Dach und Fach gebracht. – Der bei der Tour de France schwer gestürzte und eigentlich zurückgetretene Alexander Winokurow (Astana) will am 16.10.2011 beim Chrono des Nations im französischen Les Herbiers sein Comeback. – Renato di Ricco, Präsident des italienischen Radsportverbandes zeigt sich vom jüngsten CAS-Gerichtsurteil unbeeindruckt, wonach Dopingsünder, die ihre Strafe abgesessen haben, wieder bei Olympischen Spielen an den Start gehen dürften. Er betonte, dass auch weiterhin keine Doper bei Weltmeisterschaften oder Olympia für Italien an den Start gehen würden. Das nationale Olympische Komitee CONI begrüßte die Haltung, die Fahrern wie Petacchi, di Luca oder Basso den Start verweigert. – Konstantin Svitsov (HTC-Highroad) wird in der kommenden Saison für den britischen Rennstall SKY an den Start gehen. – Karsten Kroon (BMC) wird nach zwei erfolglosen Jahren zum dänischen Rennstall Saxo Bank-SunGard zurückkehren.

MTB-Olympiasiegerin Sabine Spitz muss ihre Saison aufgrund eines Ellenbogenbruchs wegen eines Trainingssturzes vorzeitig beenden. Ob eine OP notwendig wird, steht noch nicht fest. Nach der wohl sechswöchigen Zwangspause plant Spitz aber, rechtzeitig für die Olympiavorbereitung Anfang November wieder in den Sattel zu steigen. – Vizeweltmeister Matthew Goss (AUS) trauert ebenso wie Bronzegewinner André Greipel der verpassten Chance auf das Regenbogentrikot hinterher. Allerdings blickt er auch schon wieder in die Zukunft, da er weiß, dass er noch einige Weltmeisterschaften bestreiten werde und zu erst einmal versuchen wird, bei Olympia den Vogel abzuschießen. – Der Däne Jakob Fuglsang soll in der kommenden Saison für sein neues Team RadioShack-Nissan-Trek die Kapitänsrolle beim Giro d’Italia übernehmen. – Der Slowene Janez Brajkovic wurde von Johann Bruyneel ausgemustert und verlässt RadioShack zum Ende der Saison. Einen neuen Arbeitgeber hat er noch nicht, allerdings haben Astana und zwei französische Teams Interesse an einer Verpflichtung signalisiert. – Vuelta-Sieger Juan José Cobo grübelt noch, ob er auch im nächsten Jahr für sein Team Geox-TMC fahren soll oder eines der wohl vier ihm vorliegenden Angebote eines neuen Rennstalls auswählen soll. – Fränk Schleck (Leopard-Trek) hat nach dem Massensturz in der 12. Runde des WM-Rennens in Kopenhagen ebenso wie zuvor Bruder Andy die Saison vorzeitig beendet.

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Wellington zum zweiten Mal nicht dabei?
28.09.2011 - by Oliver Keck

Scheinbar hat es die stets dominierende Britin Chrissie Wellington bei einer Trainingsausfahrt in ihrem Trainingsdomizil in Boulder (Colorado/USA) zum zweiten Mal in dieser Saison so richtig zerbröselt. Fahrfehler oder nicht – das ist die erste Frage. Die zweite, wohl schwerwiegendere, kann sie ihre Verletzungen (Ellenbogen, tiefe Hautabschürfungen) rechtzeitig bis zum Start in Hawaii am 08. Oktober auskurieren, oder muss sie zum zweiten Mal hintereinander den Saisonhöhepunkt sausen lassen? Letztes Jahr hatte sie sich am Abend vor dem Start eine Virusinfektion eingefangen und sich abgemeldet. War damals schon seltsam, der erneute drohende Ausfall ist es auch. Dass die alles dominierende Athletin der Triathlon-Langstreckenszene ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt immer solche ein Pech haben muss, ist schon erstaunlich.

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Zu kurze Premiere
28.09.2011 - by Oliver Keck

Die Premiere des Ironman 70.3 Pays d’Aix stand ganz im Zeichen der Franzosen…und einer wohl deutlich zu kurz vermessenen Laufstrecke. Anders sind Laufzeiten bei den Herren auf einem verwinkelten, mit Crosspassagen und Höhenmetern gespickten Kurs von deutlich unter 01:10 h wohl nicht zu erklären. Dennoch entwickelte sich bei den Herren insbesondere auf der mit 1.200 Hm gespickten Radstrecke ein spannendes Rennen, bei dem sich niemand entscheidend absetzen konnte. Also fiel die Entscheidung beim Halbmarathon, wo der Franzose Francois Chabaud als Erster die Segel streichen musste. Der nun dominierende Sylvain Sudrie musste letztlich auch die Überlegenheit seines ebenfalls französischen Landsmanns Stéphane Poulat anerkennen, der das Rennen in 3:49:43 h gewann. Der absolut schnellste Laufsplit des Tages katapultierte Julien Loy noch auf den dritten Rang. Bei den Damen konnte sich Jeanne Collonge nach schwachem Schwimmen auf dem Rad an die Spitze arbeiten und machte beim Laufen endgültig den Sack zu. Niemand konnte ihr hier mehr folgen und somit stand nach 4:17:42 h ihr erster Sieg in der Half-Ironman Serie auf der Habenseite. Die Französin Johanna Dumas folgte ihrer Landsfrau in respektvollen 6.5 min Abstand und die eigentliche Top-Favoritin Erika Csomor (HUN) musste sich mit dem dritten Rang zufrieden geben.

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XTERRA Germany Tour entschieden
28.09.2011 - by Oliver Keck

Mit dem Bergamont Cross-Duathlon vor den Toren Hamburgs endete die diesjährige Deutschland-Tour der Cross-Spezialisten. Lars-Erik Fricke sicherte sich nach einer fulminanten Attacke auf dem MTB nicht nur souverän den Tagessieg, sondern konnte auch noch die Gesamtwertung unter Dach und Fach bringen. Bei den Damen war Lisa Müller-Ott an diesem herrlichen Spätsommertag eine Klasse für sich und siegte ungefährdet. Der Kölnerin Daniela Kösler reichte ein vierter Tagesrang zum Gesamtsieg in der Serie.

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Schwedenhappen
28.09.2011 - by Oliver Keck

Schwedens Kurzstreckenass Lisa Nordén läuft gegen Ende einer durchwachsenen Saison zur absoluten Hochform auf. Rang 4 beim Weltcup-Finale in Peking folgte ein siebter Rang beim WM-Rennen in Yokohama. Siegreich war sie bei Dollar-reichen Hy-Vee-Triathlon in Des Moines, nun siegte sie auch in 1:57:16 h zum dritten Mal in Folge beim Los-Angeles-Triathlon mit neuem Streckenrekord und großem Vorsprung vor Jodie Stimpson (GBR) und Jillian Peterson (USA). Bei den Herren siegte US-Boy Cameron Dye vor seinem Landsmann Greg Benett und Filip Ospaly (CZE).

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Französisches Feuerwerk
26.09.2011 - by Oliver Keck

So jedenfalls präsentierte es sich durch den Athleten Nicolas Lebrun bei den XTERRA US-Championships in Ogden (Utah/USA) am Wochenende über 1,5-30,5 MTB-10,2 km. Im Wasser noch abgehängt, startete er eine furiose Aufholjagd auf den Stollenreifen und schnappte sich beim Laufen alle, die sich noch vor ihm tummelten. Den schnellsten Schwimmer und lange führenden Südafrikaner Dan Hugo sammelte er kurz vor dem Ziel ein und siegte in 2:24:26 h mit 24 sec Vorsprung. Dritter und US-Meister wurde Josiah Middaugh, der den schnellsten Laufsplit lieferte. Den Titel des Vizemeisters sicherte sich Rückkehrer Lancy-Boy, dessen Auftritt bei den Pros gemischte Gefühle hervorrief. Mit glänzendem Schwimmen sorgte er auf dem Rad dafür, dass er nicht wesentlich hinter die Spezialisten zurückfiel. Ein solider Lauf reichte letztlich hinter dem Südafrikaner Conrad Stoltz zu Rang 5. Bei den Damen dominierte die alte Bekannte Melanie McQuaid (CAN) das Rennen. Als Erste aus dem Wasser, zerbröselte sie das Feld auf dem MTB und verwaltete ihren Vorsprung bis ins Ziel. Sie siegte nach 2:43:00 h mit knapp drei Minuten Vorsprung vor den beiden US-Girls Lesley Patterson und Danelle Kabush.

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Jenny Schulz gewinnt Silber
26.09.2011 - by Oliver Keck

Den bisher größten Erfolg ihrer Karriere als Zweikämpferin hat die Frankfurterin Jenny Schulz am Wochenende bei den Duathlon-Weltmeisterschaften über die Kurzdistanz in Gijon aufgestellt. Schon auf den ersten 10 Laufkilometern sehr aktiv, hielt sie sich auf der Radstrecke vornehm zurück, um der auf den letzten 5 km enteilenden Britin Katie Hewiston auf den Fersen zu bleiben. Die lange das Tempo dominierende Französin Sandra Levenez wurde Opfer ihrer aktiven Renngestaltung und kam auf dem Bronzerang ins Ziel. Schulz schaffte den Anschluss an die Britin und rannte gleich an ihr vorbei, was diese kurz vor dem Ziel aber nochmals kontern konnte. Hewiston siegte nach 2:02:45 h mit 2 sec Vorsprung. Bei den Herren war der Spanier Roger Roca Dalmau dem Feld zusammen mit dem Briten Richard Hobby auf dem Rad um eine Minute enteilt, was für ihn immerhin zur Silbermedaille reichte. Gegen den laufstarken Portugiesen Sergio Silva war allerdings kein Kraut gewachsen und er sicherte sich den Titel nach 1:51:17 h mit 5 sec Vorsprung. Bronze ging ebenfalls nach Spanien an Victor Manuel Del Corral Morales. Matthias Graute kam auf Rang 24 mit über sechs Minuten Rückstand. Er konnte auf dem Rad das Tempo nicht mitgehen und verlor so seine gute Ausgangsposition nach dem Laufen.

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Glänzender Abschluss
26.09.2011 - by Oliver Keck

Das finale Wochenende bei den Radweltmeisterschaften in Kopenhagen stand sowohl bei Damen als auch Herren im Zeichen der Sprintspezialisten. Ina-Yoko Teutenberg und Andrè Greipel holten sich jeweils den dritten Rang und beschertem den BDR zwei weitere Bronzemedaillen. Insbesondere im Rennen der Elite über 266 km fehlte es lange Zeit an Spannung. Zum Finale hielt der britische Express das Feld zusammen und fing alle Ausreißer wieder ein, so dass sie den Sprint mustergültig für Mark Cavendish vorbereiteten, der problemlos gegen Matthew Goss (AUS) abschloss. Das Deutsche Team wurde durch einen Massensturz gebeutelt, der die wichtigsten Helfer von Greipel zwar nicht von den Rädern, aber aus dem Rennen nahm. So blieben ihm nur Marcel Kittel und Danilo Hondo als Anfahrer, was gegen die Briten natürlich wirkungslos blieb. Dennoch startete Greipel von Rang 20 aus einen fulminanten Sprint, der ihm mit Tigersprung die bronzene Plakete vor dem Schweizer Fabian Cancellara sicherte, an der er sich noch hauchdünn vorbeischieben konnte.

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Neuer „Weltrekord“
26.09.2011 - by Oliver Keck

Altmeister Haile Gebrselassie hat auf seinem Weg zum Traum vom Olympiasieg in London einen Dämpfer erlitten und musste beim Berlin-Marathon aufgrund von Atembeschwerden aussteigen. Vielleicht konnte er auch mitverfolgen, wie der Kenianer Patrick Makau nicht nur seinen Landsleute abschüttelte, einen souveränen Sieg feierte und nebenbei einen neuen Weltrekord in 2:03:38 h aufstellte. Er blieb damit 21 sec unterhalb der Zeit von Gebrselassie. Die weiteren Plätze gingen in respektvollem Abstand von vier bzw. sechs Minuten an Stephen Kwelio Chemlany und Edwin Kimaiyo. Bester Deutscher war Markus Weiß-Latzko in 2:19:03 h auf Rang 19. Bei den Damen konnte sich Irina Mikitenko in 2:22:18 h den zweiten Rang hinter Siegerin Florence Kiplagat (KEN) sichern, die das Rennen in 2:19:44 h für sich entschied. Bronze holte sich die Grand Dame des Marathon, Paula Radcliffe (GBR) in 2:23:46 h.

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