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Hydrophil packt aus

 

Liga Wettkampf in Forst – Flache Strecke, platte Athleten
Mai 2007 - by Philipp Herold

Letztes Wochenende fand der dritte Liga-Wettkampf in folge statt. Nach der Kombi-Wertung aus Duathlon und Swim & Run kam in Forst der Mannschaftswettkampf dran.

Dabei ist die Besonderheit, dass die Mannschaft die Wechselzone nur gemeinsam betreten und verlassen darf. Das bedeutet Wasserschatten-Schwimmen, Mannschaftszeitfahren und einen abschließenden Lauf, bei dem der langsamste geschoben wird – ob er will oder nicht.

Zur Vorbereitung darauf haben wir versucht uns zu einem gemeinsamen Zeitfahrtraining zusammenzufinden. Aber nicht umsonst ist Triathlon vom Wesen her ein Individualsport. Der einzige Termin, den wir realisierten lag dummerweise auch unter einer sehr hartnäckigen Regenwolke. So konnten wir wenigstens den Unterschied kennen lernen zwischen Wasserwiderstand (das Spritzwasser vom Fordermann) und Windwiderstand (wenn man leicht versetzt fährt um zumindest etwas zu erkennen).

Alle weitere Vorbereitung erfolgte einzeln. Ich für meinen Teil habe mir ein maßstabgetreues Abbild der Radstrecke gebaut. Eine Landstraße mit einem Kreisel, einem Knick und einem Wendepunkt war die optimale technische Teststrecke.

Was man leider alleine nicht hinbekommt: Dieses riesige Tempo durchzuhalten. Im Team, mit dem unterstützenden Lärm der Zeitfahrscheiben war der 43er Schnitt plötzlich gar kein Problem mehr.

Umso chaotischer war das Schwimmen davor. Ohne Ankündigung begann plötzlich der Jagd-Start, sodass einige Mannschaften verspätet oder unvollständig ins Wasser gingen. Dank eines fliegenden Starts tauchten wir pünktlich und vollbesetzt in die Fluten. Nur unsere große Taktik mit Wasserschatten und anschieben erlag leider dem Tumult. Mannschaften schwammen aufeinander auf und Pulks bildeten sich, in denen reges Treiben und gegenseitiges Verzocken herrschten. Unter Wasser ist Kommunikation eben nicht ganz leicht. „Hmm, den Neo kenn ich, aber die Armbewegung? Badekappen sind bei allen gleich … Also anschieben oder tunken?“

Beim abschließenden Lauf musste ich selbst leider wegen Seitenstechen passen, als es nach 2 km hieß „So Jungs, wer kann noch ein paar Kohlen nachlegen?“ Ganz fieses Gefühl, wo doch Seitenstechen immer so nach Ausrede klingt… Aber o.k., man braucht ja Ziele und Verbesserungspotential. Der nächste Wettkampf kommt schon bald …

 

Explore a new way of training!

 

 

 

 

 

 

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